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RSC Kirrlach

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Satzung

Vereinsregeln des RSC Kirrlach

§ 1

Name, Sitz und Zweck des Vereins

1.   Der am 14.Oktober 1994 in Waghäusel gegründete Verein führt den Namen:

Rad-Sport-Club Kirrlach.

Der Verein hat seinen Sitz in Waghäusel. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Bruchsal einzutragen.

2.  Der Verein will Mitglied des Badischen Sportbundes und des zuständigen Landesfachverbandes - Badischer Radsportverband - werden und diese Mitgliedschaft beibehalten.

3.   Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

Zweck des Vereins ist die Förderung des Radsports, insbesondere des Breitensports, der Radtouristik und des Mountainbikesports.

Der Satzungszweck wird verwirklicht auch durch sportliche Übungen und Leistungen, Durchführung eigener Sportveranstaltungen und Teilnahme an sportlichen Veranstaltungen anderer Radsportvereine.

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 2

Erwerb der Mitgliedschaft

1.   Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.

2.   Wer die Mitgliedschaft erwerben will, hat an den Vorstand ein schriftliches Aufnahmegesuch zu richten. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters erforderlich. Die Aufnahme erfolgt durch den Vorstand.

§ 3

Verlust der Mitgliedschaft

1.   Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Tod oder Ausschluss aus dem Verein.

Die Austrittserklärung ist schriftlich an den Vorstand zu richten.

2.   Der Austritt ist zum Schluss eines Kalendervierteljahres unter Einhaltung einer Frist von 6 Wochen zulässig.

3.   Ein Mitglied kann nach vorheriger Anhörung vom geschäftsführenden Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden:

a)     wegen Nichterfüllung satzungsgemäßer Verpflichtungen oder Missachtung von Anordnungen der Organe des Vereins,

b)     wegen Nichtzahlung von Beiträgen trotz Mahnung,

c)     wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder groben unsportlichen Verhaltens.

§ 4

Beiträge

Der Mitgliedsbeitrag sowie außerordentliche Beiträge werden von der Mitgliederversammlung festgelegt.

§ 5

Stimmrecht und Wählbarkeit

Stimmberechtigt sind alle Mitglieder vom vollendeten 16. Lebensjahr an. Jüngere Mitglieder können an der Mitgliederversammlung teilnehmen. Als Vorstandsmitglieder sind Mitglieder vom vollendeten 18. Lebensjahr an wählbar.

§ 6

Maßregelungen

Gegen Mitglieder, die gegen die Satzungen oder gegen Anordnungen der Vereinsorgane verstoßen, können nach vorheriger Anhörung vom geschäftsführenden Vorstand folgende Maßnahmen verhängt werden:

a)           Verweis,

b)           angemessene Geldstrafe,

c)           zeitlich begrenztes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb und den Veranstaltungen des Vereins. Maßregelungen sind mit Begründung und Angabe der Rechtsmittel auszusprechen.

§ 7

Rechtsmittel

Gegen eine Ablehnung der Annahme (§ 2.2), gegen einen Ausschluss (§ 3.3) sowie gegen eine Maßregelung (§ 6) ist Einspruch zulässig. Dieser ist innerhalb von 2 Wochen - vom Zugang des Bescheides an gerechnet - beim Vorsitzenden einzureichen. Über den Einspruch entscheidet der Gesamtvorstand endgültig.

§ 8

Vereinsorgane

Organe des Vereins sind:

a)       die Mitgliederversammlung,

b)       der Vorstand als geschäftsführender Vorstand oder als Gesamtvorstand.

§ 9

Mitgliederversammlung

1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung.

2. Eine ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) findet in jedem Jahr statt.

3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von 3 Wochen mit entsprechender Tagesordnung einzuberufen, wenn es

a) der geschäftsführende Vorstand oder der Gesamtvorstand begrüßt,

b) ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich beim Vorstand beantragt hat.

4.    Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den geschäftsführenden Vorstand durch Veröffentlichung im Mitteilungsblatt der Stadt Waghäusel. Zwischen dem Tag der Eintragung und dem Termin der Versammlung soll eine Frist von 3 Wochen liegen.

Die nicht in Waghäusel wohnenden Mitglieder des Vereins sind schriftlich zu benachrichtigen.

5.    Mit der Einberufung der ordentlichen Mitgliederversammlung ist die Tagesordnung mitzuteilen. Diese muss folgende Punkte enthalten:

a) Entgegennahme der Berichte,

b) Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer,

c) Entlastung des Gesamtvorstandes,

d) Wahlen, soweit diese erforderlich sind,

e) Beschlussfassung der vorliegenden Anträge.

6.     Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

7.     Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

8.    Über Anträge, die nicht in der Tagesordnung bezeichnet sind, kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn diese Anträge mindestens eine Woche vor der Versammlung schriftlich beim Vorsitzenden des Vereins eingegangen sind.

Dringlichkeitsanträge dürfen nur behandelt werden, wenn die Mitgliederversammlung mit einer Zweidrittelmehrheit beschließt, dass sie als Tagesordnungspunkte aufgenommen werden. Ein Dringlichkeitsantrag als Satzungsänderung bedarf der Einstimmigkeit.

9.    Dem Antrag eines Mitgliedes auf geheime Abstimmung muss entsprochen werden.

§ 10

Mitarbeiterkreis

1.      Zum Mitarbeiterkreis gehören:

a) die Mitglieder des Vorstandes,

b) die Leiter der Ausschüsse,

c) die Kassenprüfer (2).

2.      Der Mitarbeiterkreis tritt mindestens einmal jährlich zusammen. Er wird vom Vorsitzenden geleitet.

3.     Der Mitarbeiterkreis soll gewährleisten, dass alle im Verein tätigen Mitglieder laufend über alle Geschehnisse im Verein  informiert werden. Er hat die Aufgabe, bei allen besonderen Maßnahmen und Vorhaben des Vereins beratend mitzuwirken.

§ 11

Vorstand

1.      Der Vorstand arbeitet

a) als geschäftsführender Vorstand:

bestehend aus: dem Vorsitzenden,

dem stellv. Vorsitzenden,

dem Kassier,

dem Schriftführer,

dem Touristikleiter und

dem Jugendleiter.

b) als Gesamtvorstand:

bestehend aus: dem geschäftsführenden Vorstand,

den Vertretern der Ausschüsse,

den Beisitzern,

zwei Kassenprüfern

2.    Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende und sein Stellvertreter. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich.

Jeder von ihnen ist allein vertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis zum Verein wird der    Stellvertreter jedoch nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden tätig.

3.    Die Vertreter der Ausschüsse werden von den Ausschussmitgliedern gewählt.

4.    Der Vorsitzende beruft und leitet die Sitzungen des geschäftsführenden Vorstands und des Gesamtvorstands. Der Gesamtvorstand tritt zusammen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder 3 seiner Mitglieder es beantragen. Er ist beschlussfähig, wenn die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist.

Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes ist der Gesamtvorstand berechtigt, ein neues Mitglied bis zur nächsten Wahl zu berufen.

5.    Zu den Aufgaben des Gesamtvorstands gehören insbesondere die Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und die Behandlung von Anregungen des Mitarbeiterkreises.

6.    Der geschäftsführende Vorstand ist für Aufgaben zuständig, die aufgrund ihrer Dringlichkeit einer schnellen Erledigung bedürfen.

Der Gesamtvorstand ist über die Tätigkeit des geschäftsführenden Vorstands laufend zu informieren.

7.    Die Aufgaben der Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes sowie die Abgrenzung der übrigen Vorstandsressorts regelt die Geschäftsordnung.

8.    Der Vorsitzende, sein Stellvertreter und der Schriftführer haben das Recht an allen Sitzungen der Ausschüsse beratend teilzunehmen.

§ 12

Ausschüsse

1.      Für die Bereiche

- Feste und Veranstaltungen,

- Jugendarbeit,

- Frauensport,

werden Ausschüsse gebildet. Diese tagen unter ihren zuständigen Leitern.

2.    Der Gesamtvorstand kann nach Bedarf auch für sonstige Vereinsaufgaben Ausschüsse bilden , deren Mitglieder er beruft.

3.    Die Sitzungen der Ausschüsse erfolgen nach Bedarf und werden durch den Schriftführer im Auftrag des zuständigen Leiters einberufen.

§ 13

Vereinsjugend

Die jugendlichen Mitglieder des Vereins bis zum vollendeten 18. Lebensjahr bilden die Vereinsjugend. Die Vereinsjugend gibt sich im Rahmen dieser Satzung eine Jugendordnung, die der Genehmigung durch den Gesamtvorstand bedarf.

Die Jugendordnung regelt die Jugendarbeit des Vereins in Inhalt, Form und Organisation.

§ 14

Protokollierung der Beschlüsse

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung, des geschäftsführenden Vorstandes, des Gesamtvorstandes und der Ausschüsse ist jeweils ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem von ihm bestimmten Protokollführer zu unterzeichnen ist.

§ 15

Wahlen

Die Mitglieder des Gesamtvorstands sowie die Kassenprüfer werden auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. Sie bleiben so lange im Amt, bis der Nachfolger gewählt ist. Wiederwahl ist zulässig.

§ 16

Kassenprüfung

Die Kasse des Vereins wird in jedem Jahr durch zwei von der Mitgliederversammlung des Vereins gewählte Kassenprüfer geprüft. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Kassiers.

§ 17

Ordnungen

Zur Durchführung der Satzung gibt sich der Verein nach Bedarf eine Geschäftsordnung, Diese wird vom Gesamtvorstand mit einer Zweidrittelmehrheit beschlossen.

§ 18

Auflösung des Vereins

1.       Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden.

2.       Die Einberufung einer solchen Versammlung darf nur erfolgen, wenn es

a)       der Gesamtvorstand mit einer Mehrheit von drei Viertel aller seiner Mitglieder beschlossen hat,

oder

b)       von einem Drittel der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins schriftlich gefordert wurde.

3.       Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 50 % der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von drei Viertel der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.

Sollten bei der ersten Versammlung weniger als 50 % der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein, ist eine zweite Versammlung einzuberufen, die dann mit einer Mehrheit von drei Viertel der 
anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig ist.

4.       Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt sein Vermögen an die Stadt Waghäusel mit der Zweckbestimmung, dass dieses Vermögen unmittelbar und ausschließlich zur Förderung des Sports in der Stadt Waghäusel verwendet werden darf.

Die vorstehende Satzung wurde von der Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen und genehmigt.

Waghäusel, den 14.Oktober 1994