Ötztaler Radmarathon 2016 - Archiv - Rad Sport Club Kirrlach

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Ötztaler Radmarathon 2016

Herausgegeben von in Marathon · 30/1/2019 19:24:16

Gert Heger meisterte Ötztaler Rad-Marathon
Die Dimensionen sind beachtlich: Der Ötztaler Rad-Marathon umfasst eine Strecke von 238 Kilometer mit 5.500 Höhenmeter und gilt europaweit als das schwierigste Radrennen, das an einem Tag zu meistern ist. Der 53-jährige Gert Heger vom Radsportclub (RSC) Kirrlach hat sich dieser Aufgabe gestellt. Dabei sucht der ehemals beim FC Kirrlach und TuS Mingolsheim aktive Fußballer erst seit knapp acht Jahren sportliche Herausforderungen auf dem Fahrrad.
Dafür trainiert er wöchentlich an bis zu fünf Tagen jeweils zwischen 60 und 150 Kilometer. „Vornehmlich im Kraichgau und im Odenwald“, bestätigt der Waghäuseler, der sich intensiv auf diesen Rad-Marathon in den Alpen vorbereitet hatte. Hierzu zählte im März nicht nur ein Trainingslager des RSC Kirrlach in Andalusien, sondern auch der Start bei der Drei-Etappen-Fahrt über 500 Kilometer mit 5.000 Höhenmetern in Sölden sowie im Juni die Teilnahme am achttägigen Giro Dolomiti.
Für den Ötztaler Rad-Marathon melden sich jährlich bis zu 25.000 Interessenten aus aller Welt an, wobei letztlich die zugelassenen 4.500 Starter ausgelost werden. „Wer dreimal in Folge nicht berücksichtigt wurde, kann eine Wildcard erhalten“, berichtet Gert Heger. Davon profitierte der drahtige Sportler in diesem Jahr und bekam für das anspruchsvolle Rennen eine Startberechtigung. Nach insgesamt 10,5 Stunden erreichte der Kirrlacher Ausdauersportler auf Platz 371 seiner Altersklasse das Ziel in Sölden, wobei er 570 Minuten im Sattel saß. Und das bei Temperaturen bis 36 Grad und über mehrere Pässe mit Steigungen von bis zu zwölf Prozent. „Von den insgesamt 238 Kilometern ging es 97 Kilometer bergauf“, erwähnt der Ausdauersportler aus dem Waghäuseler Stadtteil.
Viel Lob hatte Gert Heger für die Organisatoren des Marathon-Rennens. „Die Versorgung der Aktiven war optimal, wobei alle Straßen für die Radsportler gesperrt wurden“. Bei Geschwindigkeiten von bis zu hundert Stundenkilometern auf den Abfahrten war dies auch absolut notwendig. Unterstützt wurde Gert Heger von seiner Frau Birgit, die selbst seit einigen Jahren begeisterte Radsportlerin ist



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